Ungleichmäßige Schultern lassen sich bei einer statischen Haltungsbeurteilung leicht beobachten. Die Ursachen oder die Art des Kraft-Muskel-Ungleichgewichts, das an diesem Kompensationsmuster beteiligt ist, ist jedoch aufgrund der komplexen Bewegung der Hüften, Torso/Kern und Schultern nicht so leicht spürbar. Bei einigen Personen kann der Upper Trapezius (Hals/Schulter) Muskel eng und überaktiv sein, während bei anderen die Latissimus Dorsi (Rücken) oder Pectoralis (Brust) oder sogar die Quadratus Lumborum (Low Back) Muskeln, die eng und überaktiv sind. Ein Posterior Pelvic Tilt legt eine unausgewogene Belastung der Wirbel und Scheiben der Lumbar Spine (Low Back), die zu anderen Mustern der Kompensation führen kann, wie Sway Back, während auch die Bewegung und Ausrichtung des Oberkörpers bewirkt. Üben Sie schließlich eine Vielzahl von Übungen, die die wichtigsten Gelenkstrukturen (z.B. Fuß/Knöchel, Hüfte, Wirbelsäule und Schultern) in sanften und kontrollierten Bewegungen verwenden. Vor dem Üben größerer Bewegungsmuster wie Kniebeugen, Lunge/Step-ups, Springen und Laufen müssen sanfte Bewegungen durchgeführt werden. Sobald die Bewegung kontrolliert und stabil abgeschlossen ist, fordern Sie Stabilität, Koordination und Balance mit einbeinigen und/oder Richtungswechselübungen (C.O.D.) heraus.   Asymmetrische Gewichtsverschiebung Ein weiteres gängiges Muster der Kompensation ist eine asymmetrische Gewichtsverschiebung, oder der übliche Prozess der Gewichtsverlagerung auf ein bestimmtes Bein während des Hockens und/oder Stehens sowie beim Schieben und Ziehen von Bewegungen. Viele Male, Schulter impingement tritt gleichzeitig mit anderen Kompensationsmustern wie Oberkreuz-Syndrom, abgerundete Schultern, übermäßige Kyphose, und Vorwärts Kopf Haltung.

Da das Scapula als Plattform für die Schulter und den Arm dient, um sich fortzubewegen, beeinträchtigt der Mangel an synergistischer Unterstützung durch die Muskeln Serratus Anterior, Rhomboide und Mid/Lower Trapezius nur die Positionierung des Schulterblattes und beeinträchtigt so die Bewegung von Arm und Schulter. Dieses Kompensationsmuster belastet unbeabsichtigt die Halswirbelsäule (Hals) und schwächt die Kraftleistung der Arme und Schultern. Das Oberkreuz-Syndrom zeichnet sich durch eine Kombination von Kraft (Muskel) Ungleichgewichte um den Schultergurt und die Brustwirbelsäule aus. In diesem Kompensationsmuster wird der Schultergurt in einer langwierigen Position gehalten, während die Thoraxwirbelsäule aufgrund überaktiver und/oder enger Pectoralis (Brust)-Muskeln und überaktiver und/oder enger Oberer Trapez (Schulter und Hals) eine übermäßige Beugung in ihrer Ausrichtung erfährt.